Cold Brew trifft ESN Whey

Cold Brew, Kaffeebohnen, Zubereitung, Wheyprotein
Quelle: pixabay

In  diesem Sommer habe ich in diversen Videos von einigen US-YouTubern beobachtet, dass viele ständig ein Getränk namens „Cold Brew“ trinken und in den Himmel loben. Neugierig und zudem kaffeeliebend wie ich bin, musste ich natürlich gleich danach recherchieren und herausfinden, was es damit genau auf sich hat. 

 

Nach kurzer Google-Befragung war dann klar, dass es sich dabei wie der Name schon sagt um kalt gebrühten Kaffee handelt. Dieser soll durch die schonende, kalte Brühmethode deutlich aromatischer und weniger bitter sein als heiß gebrühter Kaffee. Als ich dann aber auch noch gelesen habe, dass dieser ohne großartige zusätzliche Hilfsmittel selbst zubereitet werden kann, musste ich mich gleich daran versuchen. Wie das funktioniert, wie es schmeckt und was das alles mit dem Wheyprotein von ESN zu tun hat, lest ihr in diesem Artikel.

 

Die Zubereitung

Es ist eigentlich ganz einfach. Zunächst einmal braucht ihr gemahlene Kaffeebohnen.

Hinsichtlich der Bohnen habe ich bislang erst zwei Sorten getestet, die sehr unterschiedlich waren. Eine war von Dallmayer und die andere von Tchibo. Die von Tchibo war erheblich besser für den Cold Brew geeignet. Hier gibt es immense geschmackliche Unterschiede. Ich werde in der kommenden Zeit sicher noch mehrere Sorten testen. Der „Privat Kaffee – African Blue“ von Tchibo war aber wirklich gut. Den gibt es beispielsweise hier:

Die Bohnen sollten generell nicht bereits fertig gemahlen gekauft werden, da sie dann zu fein sind. Unbedingt ist deshalb darauf zu achten, dass ihr ganze Bohnen kauft und diese dann selbst mahlt. In manchen Supermärkten gibt es ja diese „Mahlstationen“, an denen man auch den Mahlgrad einstellen kann. Hier solltet ihr diesen auf die niedrigste Stufe stellen, also den gröbsten Mahlgrad auswählen. 

 

Doch selbst dann sind die Bohnen für den Cold Brew eigentlich bereits zu fein gemahlen. Ich habe in mehreren Quellen im Internet gelesen, dass sich für Cold Brew im Grunde ein Mahlgrad der Bohnen vergleichbar mit Meersalz empfiehlt. Das bedeutet also, dass die einzelnen Teile ungefähr eine Größe von kleinen Kieselsteinen haben sollten. Ich besitze keine Kaffeemühle und habe die Bohnen deshalb einfach zu Hause im Mixer zerhäckselt, das hat ganz gut funktioniert.  

Ich empfehle immer eine größere Menge zuzubereiten, damit sich die ganze Prozedur auch lohnt. Gute Erfahrungen habe ich mit 200g Kaffeebohnen auf 1,5l Wasser gemacht. Der fertige Cold Brew hält sich dann nämlich im Kühlschrank locker über eine Woche und ihr könnt euch jeden Tag etwas für die Arbeit abfüllen. Ihr zerhäckselt also 200g der Kaffeebohnen und gießt dann einfach 1,5l Leitungswasser (Raumtemperatur) hinzu. Alternativ kann man auch stilles Wasser aus der Flasche nehmen, je nach dem welche Wasserart euch mehr mundet. 

 

Das Wasser wird also einfach in einem Gefäß mit den grob gemahlenen Bohnen vermischt und einmal umgerührt. Danach das Gefäß abdecken und bei Raumtemperatur etwa 12 Stunden stehen lassen. Je nach Länge der Ziehzeit schmeckt der Kaffee unterschiedlich. Man kann ihn auch 24 Stunden stehen lassen, jedoch ist er dann scheinbar nicht mehr so fruchtig, sondern hat einen „schweren Körper“. Ich habe mit 12 Stunden gute Erfahrungen gemacht.

 

Nach den 12 Stunden schüttet ihr den ganzen Sud einfach durch ein Baumwolltuch in ein zweites Gefäß um. Dadurch siebt ihr die gemahlenen Bohnen heraus und habt das Filtrat, also den Cold Brew, übrig. Diesen deckt ihr nun wieder ab und stellt ihn in den Kühlschrank – fertig! 

Der Genuss

Genießen könnt ihr ihn dann im Sommer einfach pur auf Eiswürfeln. Ich war wirklich schwer beeindruckt vom Geschmack. Kein heiß gebrühter Kaffee kam da jemals heran. Erstmals habe ich Dinge wie Stroh, Beeren und Schokolade aus Kaffee herausgeschmeckt. Der Kaffee war zudem kaum bitter. Damit ist er auch für Leute geeignet, die niemals sonst schwarzen Kaffee trinken würden. Meine Frau trinkt den Cold Brew pur, während man sie mit schwarzem, heiß gebrühtem Kaffee jagen kann. Im Winter kann man ihn auch sehr gut warm trinken. Dazu einfach den Cold Brew in der Mikrowelle oder auf dem Herd erhitzen. Es bleibt ja trotzdem ein Cold Brew, da er kalt gebrüht wurde. Dass man ihn danach erhitzt ist unerheblich. 

 

Auch eiskalt mit Milch schmeckt er mir extrem gut. Empfehlen kann ich auch die Mischung mit Kokosmilch. Ein „offizielles“ Getränk ist auch Cold Brew mit Tonic Water, was mir jedoch weniger gut gefallen hat, da es nach Aschenbecher schmeckt. Einmal habe ich ihn aber mit Orangensaft gemischt, das war wiederum sehr interessant und lecker. Ja, ich trinke tatsächlich Kaffee mit Orangensaft ;-)  Im Internet finden sich noch viele weitere Variationen, die ich jedoch noch nicht getestet habe. 

 

Neben der beschriebenen Methode mit den Gefäßen und dem Küchentuch als Sieb, gibt es mittlerweile übrigens auch echte Profigeräte für den Cold Brew, wie beispielsweise dieses Gerät:

Das konnte ich noch nicht testen, die Rezensionen sind allerdings vielversprechend.

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Was ist jetzt mit dem Whey von ESN?

Wo wir schon beim Thema „Mischungen“ sind: ich bin auf die glorreiche Idee gekommen, Cold Brew mit einem Eiweißshake zu mischen. Ich benutze derzeit das Whey Protein von ESN, da dieses geschmacklich kaum zu toppen ist und gute Nährwerte und Qualität liefert. Von dem Whey habe ich bislang die meisten Geschmacksrichtungen bereits ausprobiert und mich hat kaum eine enttäuscht. Ich werde zu dem Whey von ESN auch noch ein gesondertes Review machen. Ich kaufe es regelmäßig bei fitmart.de, weil es dort sehr oft gute Rabattaktionen gibt:

Nun habe ich also verschiedene Wheysorten mit Milch gemischt und dann Cold Brew dazugegeben. Eine Variante hat mich dabei geschmacklich wirklich umgehauen und zwar die Sorte „Vanilla Ice Cream“.  Ohne zu übertreiben: Eisgekühlter Cold Brew gemischt mit einem mit Milch zubereiteten Vanilla Ice Cream Eiweißshake schmeckt unverschämt gut. Es schmeckt einfach wie ein Eiskaffee von der Eisdiele; das beschreibt es am besten. Ich bereite das ganze wie einen Latte Macciato zu: erst den schaumigen Eiweißshake in ein großes Glas und dann langsam mit einem Kännchen den Cold Brew dazu gießen.

 

Probiert's mal aus! 

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