Amazon FBA #1 - Meine Motivation

Mit diesem Blogartikel starte ich einen komplett neuen Themenbereich meines Blogs, in dem sich alles um Amazon FBA („Fulfillment by Amazon“ / „Versand durch Amazon“) drehen soll.

Kurz nach Neujahr habe ich zufällig durch ein YouTube-Video erstmals von Amazon FBA erfahren und war von dem zu Grunde liegenden Konzept und dem Potential hinsichtlich einer attraktiven Nebentätigkeit begeistert.

 

Persönlich neige ich bei Themen, die mich stark interessieren dazu, möglichst schnell und intensiv alle auffindbaren Informationen zu recherchieren und aufzusaugen. So war es damals auch bei Fragen rund um das Krafttraining und nun eben auch beim Thema Amazon FBA. Entsprechend habe ich mir in den letzten Wochen extrem viel Informationsmaterial zu Gemüte geführt: Blogeinträge, Erfahrungsberichte, YouTube-Videos, Diskussionen in Facebook-Gruppen und Podcasts waren dabei meine hauptsächlichen Quellen.

Die Podcasts habe ich oftmals während des Krafttrainings gehört und mir dann im Training in den Satzpausen immer wieder Notizen gemacht. Nach einigen Wochen war ich so weit, dass ich die wichtigsten Grundlagen verstanden hatte und auch einige Detailfragen bereits klären konnte.

Die gesamte Thematik ist unheimlich umfangreich und es wird noch einige Zeit dauern (insbesondere, da ich Erfahrungen sammeln muss), bis ich alles verstanden habe. Mitte Januar war ich dann soweit, dass ich erste konkrete, praktische Schritte eingeleitet habe.

 

Im Blog möchte ich nun so vorgehen, dass ich in diesem Artikel zunächst meine Motivation beschreibe sowie erkläre, worum es bei Amazon FBA überhaupt geht. Anschließend werde ich in einem zweiten Artikel eine grobe Liste an wichtigen Punkten für den Start mit Amazon FBA vorstellen, die ich mir über meine Recherchen seit Januar selbst zusammengestellt habe. In den nachfolgenden Blogeinträgen werde ich dann auf diese einzelnen Punkte genauer eingehen und dabei vor allem auch von meinen eigenen, positiven wie negativen Erfahrungen berichten. Sobald mein erstes eigenes Produkt bei Amazon zum Verkauf steht (vorraussichtlich ab Juni 2017) möchte ich euch auch darüber auf dem Laufenden halten, wie es bei mir läuft und welche Probleme es möglicherweise gibt.

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Amazon FBA: Worum geht's und was motiviert mich einzusteigen?

Amazon FBA

„Fulfillment by Amazon“ bietet dir ganz simpel gesagt die Möglichkeit, Produkte auf Amazon zu verkaufen mit dem großen Vorteil, dass Amazon das komplette „Fulfillment“, also im Grunde genommen die Kaufabwicklung und Lagerung des Produktes, übernimmt.

 

Wo ist nun konkret der Vorteil? Stell dir beispielsweise einmal die Alternative „eigener Webshop“ vor: Ich erstelle auf meiner Website „zinskraft.de“ nun einen Webshop und verkaufe dort mein Produkt (sagen wir beispielhaft einfach ich verkaufe Gummistiefel). Damit der Einkaufspreis pro Stück nicht zu hoch ist und ich am Ende auch noch eine adäquate Marge erziele, muss ich natürlich eine gewisse Menge einkaufen, sagen wir einmal mindestens 500 Paar Gummistiefel.

Meine „Probleme“ sind nun folgende: Auf welche Website gehst du, wenn du Produkte kaufen willst? Eher auf Amazon oder eher auf „zinskraft.de“? Dass sehr viele Menschen gezielt auf Amazon gehen, wenn sie im Internet etwas kaufen möchten, ist nichts Neues. Früher war es noch so, dass die Menschen Produkte großteils auch einfach bei Google gesucht haben, wenn sie etwas kaufen wollten. Aufgrund der mittlerweile vorhandenen Dominanz gehen viele Menschen jedoch direkt auf Amazon wenn sie beabsichtigen, ein bestimmtes Produkt zu kaufen.

 

Wenn du nun dein Produkt auf diesem gigantischen Marktplatz anbietest, werden es natürlich sehr viel mehr Menschen sehen. Zudem kannst du bei Amazon FBA auch Amazon Prime anbieten, was noch einmal ein Extra-Pluspunkt für alle „Prime-Kunden“ bei Amazon und ein klares Verkaufsargument darstellt. Natürlich musst du dich mit deinem Produkt durch bestimmte positive Aspekte, die die Konkurrenzprodukte nicht besitzen, abheben. Doch darauf werde ich in den folgenden Artikeln eingehen.

 

Ein weiterer großer Vorteil ist schlichtweg, dass Amazon den Versand, die Bearbeitung von Retouren sowie die komplette Lagerung der Produkte übernimmt. Denn mit dem eigenen Webshop müsste ich mir womöglich ein Lager mieten, in dem meine 500 Paar Gummistiefel lagern (bei lediglich 500 Paaren wäre es noch möglich zu Hause zu lagern. Was aber wenn das Geschäft gut läuft und ich größere Mengen einlagern muss und weitere Produkte launche?). Gegen eine Lagergebühr erledigt das Amazon für euch.

 

Auch die Versendung der Artikel durch Amazon ist natürlich ein immenser Vorteil. Denk nur einmal daran, dass sich die Gummistiefel gut verkaufen und du jeden Tag 10 Paar an den Mann (oder die Frau) bringst: Wer beschäftigt sich dann jeden Tag mit dem Verpacken und Versenden der Ware? Du selbst? Dann kannst du deinen aktuellen Vollzeitjob nicht mehr ausführen. Wenn du dafür Mitarbeiter einstellst, kostet das natürlich viel Geld und Verantwortung.

 

Das tolle bei Amazon FBA ist folglich unter anderem, dass es tatsächlich als Nebentätigkeit betrieben werden kann. Gerade anfangs musst du viel Zeit und Energie investieren (was oftmals übrigens gerade in den Amazon FBA-YouTube-Videos nicht so rüberkommt). Sobald das Produkt jedoch bei Amazon eingelagert ist und sich verkauft, ist der Zeitaufwand als Nebenjob mit dem Vollzeitjob durchaus zu vereinbaren.

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Meine Motivation

Aus diesen Ausführungen erschließt sich auch meine Motivation: Ich finde es einerseits extrem spannend, mein eigenes Projekt zu starten und mich daran zu versuchen, ein eigenes Produkt auf den Markt zu bringen. Den gesamten Prozess von Anfang bis zum Ende selbst initiiert zu haben, angefangen bei den ersten Recherchen bis hin zum tatsächlichen Verkauf des Produktes, motiviert mich sehr.

 

Es ist etwas eigenes, selbst geschaffenes und es bietet die Möglichkeit, so unglaublich viel hinsichtlich verschiedenster Aspekte der Selbständigkeit, des Online-Handels inklusive Marketing und auch über sich selbst zu lernen. Selbst wenn das Produkt floppt und meine Ausgaben umsonst waren (unwahrscheinlich), dann kann ich es als Lehrgeld ansehen und habe trotzdem viel Wissen und Erfahrung sammeln können, die mich höchstwahrscheinlich auch charakterlich weiter bringen wird.

 

Oftmals ist es doch so, dass viele Menschen durchaus kreative Ideen oder Pläne für die Selbstständigkeit haben, jedoch dann einfach nie starten und es versuchen. Ich allerdings wollte es (nachdem ich die wichtigsten Informationen gesammelt hatte) direkt „ausprobieren“, genau wie damals mit dem Start dieses Blogs. Ich möchte nicht in 10 Jahren sagen: „Ach ja damals hatte ich mal diese Idee der Selbständigkeit, habe es dann aber verworfen, weil ich einfach nie angefangen habe. Hätte ich das mal getan…“.

 

In einem kürzlich erschienenen YouTube-Video von Lukas Mankow wurde der Aspekt des „nicht Anfangens“ auch diskutiert: Gerade in Deutschland ist es so, dass Menschen, die Ideen für die Selbständigkeit oder für eigene Projekte entwickeln, diese entweder nie angehen oder sich zunächst einmal monatelang einarbeiten und mit der Thematik beschäftigen und dann ein wenig vergessen, dass sie einfach einmal anfangen müssen. In den USA ist die Mentalität hingegen eher so: Ich habe eine Idee, ich starte direkt mit dem Projekt. Alles was ich noch dazu wissen muss erarbeite ich mir dann parallel oder erfahre es mit der Zeit einfach selbst. Gleiches gilt im Übrigen absolut auch für den Aktienmarkt: Es wird monatelang versucht, alles in der Theorie zu optimieren, anstatt einfach einmal anzufangen (Depot eröffnen und z.B. einfach einen Sparplan starten).

 

Folgendes sehr eindrückliches Video hat mir ebenso vor Augen geführt, dass ich meine Ideen besser jetzt versuche umzusetzen als ewig zu zögern, zu hadern und alles hundertmal zu überdenken oder aus vermeintlichen „Zeitgründen“ zu verschieben:

Meine Motivation begründet sich also einerseits in dem Aspekt, dass ich es unheimlich spannend und kurzweilig finde, den gesamten Prozess eigenständig voranzutreiben und gleichzeitig eine Menge zu lernen. Hinzu kommt selbstverständlich die Möglichkeit, neben meinem Vollzeitjob ein Nebeneinkommen zu generieren. Dafür habe ich mir jedoch gar keine klaren Ziele gesetzt. Ich möchte erst einmal herausfinden, wie es läuft und ob es mir überhaupt dauerhaft Spaß bereitet. Mein erstes Produkt wird, wie bereits erwähnt, voraussichtlich im Juni 2017 gelauncht werden.

 

Ich werde berichten.

 

Abschließend möchte ich euch für Informationen rund um Amazon FBA auch noch die Website leveluppodcast.de empfehlen. Hier geben euch zwei junge, trotzdem bereits erfahrene und erfolgreiche Amazon-Seller Lukas Mankow und Johannes Ungerer in ihren Podcasts haufenweise wertvolle Informationen an die Hand.

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Kommentare: 2
  • #1

    freaky finance (Sonntag, 26 März 2017 12:25)

    Moin,
    Super Thema. Reizt mich auch sehr aber Ich würde den Einstieg momentan zeitlich leider nicht schaffen.
    Werde aber gespannt verfolgen wie es sich beide entwickelt.
    Wünsche gutes Gelungen!

    Bleib freaky!
    Gruß Vincent

  • #2

    Zinskraft (Montag, 03 April 2017 16:09)

    Hallo Vincent,

    es ist tatsächlich recht zeitintensiv. Gerade wenn man - wie ich aktuell - noch am Anfang steht muss man sich natürlich sehr viel Zeit für Recherchen nehmen. Es gibt aber Facebook-Gruppen die diesbezüglich unheimlich hilfreich sind. Bin echt auch gespannt, ob es ein Reinfall wird oder halbwegs gut läuft!