3 Gründe wieso ich auf Dividenden-Aktien setze | Dividendenstrategie

Die Dividendenstrategie gehört zwar zu den bekanntesten Investment-Methoden, wird aber von vielen Anlegern eher belächelt. Was die besonderen Vorzüge dieses Konzeptes sind und wieso ich auf Dividenden aus bin, obwohl ich sie aktuell gar nicht benötige, will ich dir heute anhand von 3 guten Gründen aufzeigen. 

So funktioniert die Dividendenstrategie

Eine Dividendenstrategie ist sehr schnell erklärt: Du investierst in Aktien, Fonds, ETFs etc., die Dividenden ausschütten bzw Ausschüttungen vornehmen (ETFs). Durch diese regelmäßigen Zahlungen (die, idealerweise, natürlich möglichst hoch ausfallen sollten) verdienst du Geld hinzu, das du für unterschiedliche Zwecke einsetzen kannst. 

 

Sogar deinen ganzen Lebensunterhalt aus diesem passiven Einkommen zu bestreiten ist möglich, wenn entsprechende Mengen an ausschüttenden Wertpapieren angespart wurden. Ich selbst bin auf diese Zahlungen nicht angewiesen, da ich mein Einkommen aus anderen Quellen bestreite und natürlich schaue ich auch nicht rein auf die Dividendenrendite, aber generell wichtig ist mir eine Dividende schon. 

 

Das wirft natürlich noch einmal mehr die Frage auf, warum ich aktuell mit etwa 90 % meines Kapitals, das ich regelmäßig über Sparpläne in Aktien investiere, auf diese Dividendenstrategie setze. Ohne lange Umschweife will ich dir meine drei dahinterstehenden Gründe vorstellen:

 

1. Dividendenaktien sind attraktive Titel

Die Wertpapiere, die ich mir für meine Dividendenstrategie ins Portfolio hole, sind allesamt sehr attraktive Unternehmen, die ich ohnehin besitzen möchte, ganz unabhängig von einer Dividende. Dazu zählen große, meist US-Amerikanische Firmen mit stabilen Zahlen und rosigen Zukunftsaussichten. 

 

Texas Instruments, Starbucks, Procter&Gamble, Unilever… bei diesen Namen brauche ich mir keine allzu großen Sorgen machen, ob sie auch in 5 Jahren noch zuverlässig Gewinne einfahren. Mit ihren langen Unternehmensgeschichten und verlässlichen Ergebnissen sind diese Aktien ein - in meinen Augen - sehr gutes Investment (möchte jedoch darauf hinweisen, dass das nur meine Meinung widerspiegelt und dieser Artikel, wie generell diese Website, keine Anlageberatung oder -empfehlungen ausspricht). 

 

Die Dividende, die von diesen Titeln ausgeschüttet wird, nur als ein “nettes Extra” zu bezeichnen, würde der Sache jedoch nicht gerecht. Denn natürlich nehme ich diese Zahlungen gerne mit, setze sie gewinnbringend ein und profitiere so von ihnen. Der einzige Grund für mein Investment sind sie allerdings auch nicht. Die Wahrheit liegt also irgendwo dazwischen. 

 

Und auch, wenn es aktuell nicht mein Plan ist, könnte die Aussicht, von den Ausschüttungen meiner Dividendenstrategie einmal ganz (oder zumindest teilweise) leben zu können, zu einem späteren Zeitpunkt attraktiv werden. 

 

2.Dividendenstrategie erlaubt einfache Auszahlungen

Ein Problem, das bei Portfolios vor allem langfristig Auftritt: Wenn du dein Kapital irgendwann mal nutzen möchtest, musst du deine Investments in liquide Mittel, sprich: Geld, umwandeln. Verfolgst du eine Dividendenstrategie, ist dies in der Regel kein Problem. 

 

Denn bei dieser Vorgehensweise erhältst du regelmäßige Zahlungen und hast somit stets genug Kapital verfügbar. Dein Portfolio musst du dabei nicht antasten - und solltest dies auch nicht tun, da hier ja deine Einkünfte erzeugt werden. 

 

Setzt du hingegen auf Kursgewinne, kannst du dein Portfolio zwar ebenfalls in stattliche Höhen treiben; möchtest du allerdings etwas davon Auszahlen, um etwa eine Anschaffung zu tätigen, musst du erst einmal Aktien verkaufen. 

 

Dabei kannst du nicht immer die besten Kurse mitnehmen und verlierst eventuell einige Euros bei jedem Verkauf, zudem betreibst du Market Timing. 

 

3. Psychologische Wirkung der Dividendenstrategie

Als dritter Punkt sei hier die psychologische Wirkung einer regelmäßigen Auszahlung genannt, wie sie bei einer erfolgreichen Dividendenstrategie stattfindet. Jeden Monat passiv, ohne eigenes Zutun Geld auf dem Konto zu haben, ist einfach ein sehr gutes Gefühl!

 

Es motiviert und bringt Freude, die natürlich noch verstärkt wird, wenn es sich um entsprechend hohe Summen handelt. Aber auch kleinere Beträge können bereits einen tollen psychologischen Effekt auf den Empfänger ausüben. 

 

Wenn regelmäßig E-Mails mit den Auszahlungshinweisen eintreffen - hier mal 7 Euro, dort mal 10 usw. - fühlt sich das Investment deutlich “realer” an und man gewinnt schnell den Eindruck eines konstanten Einkommens. 

 

Das motiviert mich persönlich, weiter am Ball zu bleiben, mehr Umsätze zu generieren, erneut zu investieren… Ohne dieses spürbare Wachstum meiner Ersparnisse, dass sich in echten, greifbaren Zahlungen auf meinem Konto manifestiert, würde es mir oft schwerfallen, die größtmögliche Motivation zu finden. 

 

Dividendenstrategie oder nicht?

Du siehst also, dass meine Gründe für das Verfolgen einer Dividendenstrategie nicht rein finanztechnischer Natur sind, sondern oft persönliche und psychologische Gründe haben. Die regelmäßigen Ausschüttungen motivieren mich einfach massiv und bringen mich dazu, mich noch weiter zu engagieren. 

 

Andere Strategien können möglicherweise zu höheren Gewinnen führen (und haben meist auch höhere Risiken), bieten jedoch nicht die hohe Liquidität oder den psychologischen Bonus. Und in vielen Fällen würde ich ohnehin wieder bei den starken Unternehmen landen, die ich auch im Rahmen meiner Dividendenstrategie bereits verstärkt einkaufe. 

 

Das Setzen auf dividendenstarke Titel ist also die für mich am besten geeignete Vorgehensweise, auch, wenn es auf den ersten Blick nicht nach einem guten Match aussieht. Denn ich plane aktuell noch nicht, die Ausschüttungen für mehr als die Wiederanlage zu nutzen. 

 

Möglicherweise verfolgst du jedoch ganz andere Ziele mit deinem Portfolio. Auch in diesem Fall könntest du jedoch in Betracht ziehen, einen Teil deines Kapitals in ausschüttende Aktien anzulegen und so von meinen oben genannten Pluspunkten einer Dividendenstrategie zu profitieren!

 

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