Wieso ich Aktien (fast) blind kaufe

In meinem letzten Artikel bezüglich meines Portfolios habe ich kurz erwähnt, dass ich nun zusätzlich zu den ETFs auch einige Dividendenaktien im Depot habe. Dafür gab es verschiedene Gründe. Beispielsweise fallen bei Einzelaktien keine laufenden Kosten an und ich kann dadurch gezielt bestimmte Branchen oder Unternehmen übergewichten. Außerdem ist es unheimlich motivierend quartalsweise Dividenden von tollen Unternehmen zu erhalten. Diesen psychologischen Effekt sollte man nicht vernachlässigen, zumal ich glaube, dass mich die (aktuell aufgrund meiner Depotgröße natürlich noch sehr geringen) Dividendenzahlungen in Krisenzeiten motivieren werden, weiterzumachen. Viele große Unternehmen haben auch in den großen Krisen ihre Dividende nicht gekürzt, bzw. sogar erhöht.

 

Selbstverständlich sollte auch bei den Einzelaktien auf Diversifikation geachtet werden. Einen MSCI World ETF mit über 1.600 Unternehmen wird man natürlich nicht nachbilden können, aber mit etwa 30 Einzelaktien erreicht man meiner Meinung nach eine akzeptable Streuung. Den Großteil des Aktiendepots werden bei mir dennoch weiterhin die ETFs  ausmachen.

 

Bezüglich der Dividendenaktien ist es also mein Ziel, ein Depot von etwa 30 Titeln aufzubauen und dieses anschließend im Laufe der Jahre immer weiter aufzustocken. Verfolgt wird dabei, genau wie bei den ETFs, striktes buy-and-hold. Das Ziel ist also, eine Aktie die ins Depot geholt wird möglichst nicht innerhalb der nächsten 15-20 Jahre zu verkaufen.

 

Wie ich dabei hinsichtlich der Auswahl der Aktien vorgehe und wieso ich auf aufwändige Unternehmensanalysen verzichte, darauf möchte ich heute näher eingehen.

 

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Review: Beste Selbstmassage aller Zeiten!

Massage Selbstmassage Faszien Triggerpunkt Foam Roll Infrarot Wellness
Invitalis "Vitalymed-Flexi"; eigene Abbildung

Heute gibt es ein Review zu einem genialen Tool, das meine Frau auf der Yogamesse "YogaWorld 2017" in München entdeckt, getestet und anschließend sofort gekauft hat (und das bedeutet Einiges, denn sie überlegt sich jegliche Einkäufe immer sehr genau).

 

Es handelt sich um ein Selbstmassagegerät. Davon gibt es zwar bereits so viele wie Sand am Meer, doch hat uns dieses extrem beeindruckt: Man kann damit dermaßen genial die fiesen Triggerpunkte ansteuern und den Druck optimal ausüben, dass es einer wahren Erlösung gleicht. Es ist besser als die Massage eines Profis, da man genau selbst bestimmen kann, an welcher Stelle und mit welcher Intensität massiert wird.

Wenn ein Masseur Hand anlegt, dann ist es oft zu schwach, zu hart oder nicht punktgenau. Aber man will dem Masseur ja auch nicht alle 30 Sekunden konkrete Anweisungen geben. Deshalb waren wir schon lange auf der Suche nach einem sehr guten Selbstmassagegerät.  

 

Ein super Vorteil ist beim "Vitalymed Flexi", auf den ich gleich näher eingehen möchte, dass es keinerlei Anstrengung bedarf. Man legt sich den Gürtel einfach um den Nacken, die Arme in zwei Schlaufen und ab geht die Post, äähm... die Entspannung.

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Review: 5-3-1-System by Jim Wendler

Heute gibt’s ein kleines Review zum 5-3-1-Systems von Jim Wendler. Dieses ist sicherlich vielen Kraftsportlern ein Begriff. Meiner Erfahrung nach wird wird dieser Plan oftmals quasi als erste Zwischenstation von einem hypertrophieorientierten Training (Bodybuilding-Training) hin zu einem mehr kraftorientierten Training (Powerlifting oder Powerbuilding) gewählt. Viele Leute, die ich im Gym Kniebeugen und Kreuzheben machen sehe (das sind ja schon mal nur gefühlte 10% aller Leute) und die ich nach ihrem Trainingsplan gefragt habe, beantworten diese Frage mit „5-3-1“.

 

Persönlich habe ich zwischen 2013 und 2015 etwa 1,5 Jahre lang nach diesem System trainiert und verschiedene Methoden des Systems getestet. Vornehmlich habe ich die „Boring but Big“-Methode verfolgt und später dann „Beyond 5-3-1“. Hier muss direkt festgehalten werden, dass die verschiedenen Methoden ziemlich unterschiedlich zu bewerten sind und sich teilweise stark unterscheiden. Das macht es auch schwer, ein Review zum „Gesamtsystem“ 5-3-1 abzugeben. Vielmehr gilt es die verschiedenen Methoden des Systems genauer unter die Lupe zu nehmen.

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Ein völlig anderes Thema

Demenz Alzheimer Krankheit Angehörige
Quelle: pixabay

Heute soll es um etwas völlig Anderes gehen als sonst – und doch hängt es mit einem meiner früheren Artikel zusammen.

 

Ich möchte über einen ganz bestimmten Verein berichten, der es sich zum Ziel gesetzt hat, einer weit verbreiteten Erkrankung in gewisser Weise den Mittelfinger zu zeigen und den Betroffenen und Angehörigen zu vermitteln, dass die Erkrankung keineswegs ein Hindernis für viele schöne Dinge des Lebens darstellt.  

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