Geld verdienen mit eBooks - 5 Einnahmequellen im Selfpublishing

Wer hier aufmerksam auf dem Blog mitliest und möglicherweise auch meinen YouTube Kanal verfolgt, der weiß, dass ich unter anderem im Selfpublishing aktiv bin, also dem Herausgeben von Taschenbüchern, eBooks und Hörbüchern im Selbstverlag, vorwiegend über Amazon. Wenn du noch nicht weißt worum es dabei genau geht und wie sich damit Geld verdienen lässt, schaue gerne mal in meinem Grundlagenbereich vorbei.

 

Heute möchte ich kurz darauf eingehen, wieso ich dieses Businessmodell so toll finde und ich dabei insbesondere auf die verschiedenen Einnahmeströme fokussieren, die so ein Buch mit sich bringt. Du hast Arbeit und Fleiß und vermutlich auch Geld in dein Buch gesteckt - wieso also nur eine Einnahmequelle dafür akzeptieren? :)

Geld verdienen mit Büchern

EINNAHMEQUELLE #1 und #2: 

 

Die ersten beiden Einnahmequellen fasse ich direkt zusammen, weil das einfach Sinn ergibt. Und zwar handelt es sich dabei um das eBook und das Taschenbuch. Den Text den du entweder selber geschrieben hast, oder hast schreiben lassen, formatierst du für Amazon KDP (Kindle Direct Publishing) einmal für das eBook- und einmal für das Taschenbuchformat. Amazon fordert hierbei beim eBook eine einfach .docx Datei und für das Taschenbuch eine .pdf Datei, die je nach Buchgröße unterschiedlich formatiert wird. Das machen zwar die Meisten ohnehin, doch sehe ich es ab und zu immer noch auf Amazon, dass beispielsweise nur eine eBook Version hochgeladen wird. Da sich das Taschenbuch meist deutlich besser verkauft und es wenig Mehraufwand bedeutet, das eBook noch in das Taschenbuchtformat umzuwandeln, ist mir schleierhaft, wieso manche nicht auf diese Möglichkeit zurückgreifen :) 

 

 

EINNAHMEQUELLE #3:

 

Die nächste Einnahmequelle ist das Hörbuch. Dieses kann eine lukrative weitere Verwertungsmöglichkeit darstellen. Dabei besteht die Möglichkeit, das eigene Buch entweder selber einzusprechen (das mache ich mittlerweile und es funktioniert besser als ich anfangs dachte - hier ein Video dazu in dem ich erkläre wie ich aufnehme) oder das Ganze einsprechen zu lassen und sich dazu einen Sprecher auf Freelancer Plattformen zu suchen. Die Hörbuch Version kann jedoch nicht über Amazon KDP hochgeladen werden, denn dort funktioniert das nur für das eBook und Taschenbuch. Dennoch besteht die Möglichkeit auch das Hörbuch bei Amazon, Audible, iTunes & Co. zu veröffentlichen - und zwar beispielsweise über Feiyr.com. Über Feiyr hatte ich hier bereits berichtet. Ich würde diese Möglichkeit nicht links liegen lassen und mein Buch immer auch als Hörbuch veröffentlichen, zumal dieses Medium auch in Deutschland immer beliebter bei den Kunden wird!

 

 

EINNAHMEQUELLE #4:

 

Nummer 4 ist ganz simpel: 3-in1 Bundles (oder auch 2-in-1, 4-in-1, 5-in-1 usw.). Und zwar ist dies möglich, wenn du bereits mehrere Bücher veröffentlicht hast, die sich um einen ähnlichen Themenbreich drehen. Beispielsweise ein Buch zum Thema “Low Carb Ernährung”, eines zum Thema “Gesund durch den Alltag” und eines zum Thema “Die besten Fitnessübungen für zu Hause”. Dann könntest du diese Buchinhalte noch einmal zu einem “dicken” Buch zusammenfügen, ein neues Cover erstellen und dieses dann im Bundle anbieten. Ich habe das zweimal bereits gemacht und es funktioniert ganz gut. Das Tolle ist dabei eben, dass du die Texte ja eh schon hast und nur noch einmal neu formatieren musst. Das Bundle kannst du dann etwas günstiger anbieten als die drei Einzelbücher in Summe kosten würden und somit nochmal eine Art “Rabatt” generieren. Ich konnte dabei auch nicht feststellen, dass dann die einzelnen Bücher seltener gekauft werden als das Bundle. Die Befürchtung hatte ich nämlich anfangs. 

 

 

EINNAHMEQUELLE #5:

 

Die letzte Einnahmequelle ist eine Möglichkeit, die ich teilweise schon hier auf dem Blog angewendet habe (für Blogartikel), jedoch noch nicht für meine Bücher auf Amazon, was aber ebenfalls möglich sein sollte, wenn gewisse Kriterien erfüllt werden. Und zwar handelt es sich dabei um die Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort), die unter anderem für verfasste Texte eine Vergütung an die Urheber ausschüttet. Ich habe beispielsweise einige Website Artikel gemeldet, die die erforderlichen Aufrufzahlen geknackt hatten und habe dadurch schon einmal um die 70 € von der VG Wort erhalten. Bei den Taschenbüchern dürften die Summen deutlich höher liegen, jedoch befasse ich mich damit gerade erst bzw. habe erst vor kurzem erfahren, dass eine Ausschüttung auch an Selfpublisher erfolgen kann (unter gewissen Bedingungen). Ich möchte hier nicht im Detail auf die VG Wort eingehen und wie man dort Texte meldet, das würde klar den Umfang sprengen und dazu gibt es auch bereits einige gute Artikel im Netz. An dieser Stelle möchte ich lediglich auf diese Möglichkeit hinweisen.

 

Kindle Business Einnahmen

Ohne jeden Aspekt hier im Detail zu besprechen wollte ich dir einfach einmal verdeutlichen, dass das Selfpublishing pro Buch nicht nur eine Einnahmequelle bereit hält, sondern auf verschiedenen Wegen Geld hereinkommen kann. Ich halte nach wie vor sehr viel vom Kindle Business und würde es auch jedem empfehlen, der sich nebenberuflich etwas aufbauen möchte und sich Schritt für Schritt unabhängiger vom Arbeitgeber machen möchte. 

 

Solltest du dich für dieses Businessmodell interessieren, dann hole dir auch gern meine kostenlose Checkliste für den Start mit dem Selfpublishing über Amazon. Dort findest du eine Erläuterung zu allen wichtigen Schritten, die bei der Buchveröffentlichung zu berücksichtigen sind. Von der Themenrecherche bis hin zur Promotion.


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Kommentare: 6
  • #1

    Joel (Donnerstag, 01 Oktober 2020 10:43)

    Die Idee von 3 in 1 Bundels ist wirklich super. Hast du anschließend dann wirklich nur Copy-and-paste die Bücher aneinandergereiht und lediglich Einleitungen verfasst oder sind bei dieser Möglichkeit auch konkrete Umschreibungen nötig.

    Mit freundlichen Grüßen
    Joel von <a href="https://www.finanznutzen.de/">Finanznutzen</a>

  • #2

    Joel (Donnerstag, 01 Oktober 2020 10:44)

    Die Idee von 3 in 1 Bundels ist wirklich super. Hast du anschließend dann wirklich nur Copy-and-paste die Bücher aneinandergereiht und lediglich Einleitungen verfasst oder sind bei dieser Möglichkeit auch konkrete Umschreibungen nötig.

    Mit freundlichen Grüßen
    Joel von <a href="https://www.finanznutzen.de/">Finanznutzen</a>

  • #3

    Zinskraft (Donnerstag, 01 Oktober 2020 11:00)

    Hi Joel,
    vom Textinhalt tatsächlich copy paste, aber man muss dan Formatierungsmäßig noch etwas rumspielen, beispielsweise dass nach Buch 1 am Ende ne leere Seite folgt und dann eine Seite mit dem Titel zum Buch 2.. solche Sachen.
    Umschreibungen sind im Grunde nicht notwendig

  • #4

    Zinskraft (Donnerstag, 01 Oktober 2020 11:00)

    Hi Joel,
    vom Textinhalt tatsächlich copy paste, aber man muss dan Formatierungsmäßig noch etwas rumspielen, beispielsweise dass nach Buch 1 am Ende ne leere Seite folgt und dann eine Seite mit dem Titel zum Buch 2.. solche Sachen.
    Umschreibungen sind im Grunde nicht notwendig

  • #5

    Familien Finanzen im Griff (Donnerstag, 01 Oktober 2020 23:49)

    Ein sehr interessanter Beitrag, bin selber gerade dran ein E-Book zu veröffentlichen... Bewirbst du auch Produkte in deinen Büchern und lohnt sich das?

  • #6

    Zinskraft (Dienstag, 06 Oktober 2020 12:52)

    Ab und zu wenn es thematisch passt bewerbe ich hier und da auch mal ein Produkt im Buch, aber die EInnahmen darüber sind bei mir aktuell echt vernachlässigbar :)