Gibt es passives Einkommen und halte ich es für erstrebenswert - systematisch Cashflow aufbauen

Die Idee vom passiven Einkommen ist nicht neu, kursiert aber seit einiger Zeit verstärkt im Internet. Sie wird vielerorts als das höchste Ziel der Anlagestrategie und sinnvollste Methode, das eigene Kapital einzusetzen, angepriesen.

Aber ist ein solches Investment wirklich so erstrebenswert? Und gibt es das überhaupt in der Rundum-sorglos-form, wie wir es uns oft vorstellen? Das wollen wir uns heute einmal genauer anschauen!

Was ist “echtes”, passives Einkommen?

Die Idee vom passiven Einkommen ist recht einfach - in der Realität aber oft nur schwer anzutreffen. Zumindest, wenn man die Definition hier sehr streng auslegt: Genaugenommen fallen nämlich die Einnahmen durch das eigene Online Business, Merchandise, Kindle Direct Publishing etc. nicht in diese Kategorie!

 

Hier ist nämlich einiges an regelmäßiger Arbeit nötig, um diese Einkommensströme aufzubauen und zu Pflegen: neue Bücher beauftragen, Keywords recherchieren, Produktbeschreibungen optimieren, neue T-Shirt-Designs hochladen…

 

Da man jedoch im Anschluss an alle diese Tätigkeiten theoretisch langfristig, (fast) ohne weitere Arbeit regelmäßige Einnahmen erzielen kann, werden diese Verdienstmodelle häufig als passives Einkommen bezeichnet, auch wenn sie es genau genommen nicht immer sind. Höre ich nämlich auf, meine Einkommensströme zu pflegen, würden sie nach und nach kleiner werden. 

 

Investiere ich hingegen mein Kapital in P2P-Kredite oder andere Anlageformen, ist das Geld, welches ich als Zinsen erhalte, ein “echtes”, passives Einkommen. Allerdings wäre hier ein recht hohes Invest notwendig, um wirklich nennenswerte Erträge zu erhalten, was für viele nicht realistisch ist. 

 

Passives Einkommen vs. Gehalt und Lohn

Einer der Hauptgründe, der ein passives Einkommen aus einem Online Business so attraktiv macht, ist der große Unterschied zur Vergütung, die wir bei einer regulären Arbeitsstelle erhalten.

 

Sind wir Angestellter oder Arbeiter einer Firma, erhalten wir für die von uns geleistete Tätigkeit ziemlich direkt (i.d.R. nach einem Monat) unsere Vergütung. Arbeit gegen Bezahlung ist damit eine sehr klares, aktives Einkommen. 

 

Bei einem T-Shirt Business oder dem Verfassen von E-Books sehen wir zu Beginn unserer Tätigkeit hingegen oft noch wenig oder gar kein Geld. Es braucht Zeit und Energie, um erste Verdienste zu erzielen. Arbeit und Entlohnung sind hier also nicht wirklich aneinander gekoppelt und man leistet erst einmal viele Wochen oder Monate harte Arbeit, ohne etwas dafür direkt im Gegenzug zu erhalten. 

 

Haben wir unseren Einkommensstrom jedoch einige Zeit aufgebaut und gepflegt, nimmt auch der Verdienst zu. Gleichzeitig ist es aber nicht nötig, permanent weiter sehr viel zu arbeiten, um dieses Geld zu erhalten, wie es bei einer normalen Arbeitsstelle der Fall wäre. 

 

Selbst, wenn du keine neuen Bücher veröffentlichst, keine neuen T-Shirt-Designs erstellst etc. wirst du weiterhin Verkäufe erzielen - auch, wenn sie nach einigen Monaten der Inaktivität sicherlich zurückgehen würden. 

 

Was bringt uns das passive Einkommen?

Wie bei allen Finanzstrategien stellt sich auch beim passiven Einkommen die Frage nach dem persönlichen Ziel. Wer kurzfristig reich werden will, ist hier nicht richtig aufgehoben; willst du dir hingegen langfristig finanzielle Unabhängigkeit aufbauen und dich vor allem auch unabhängiger von deinem Arbeitgeber machen, ist ein passives Einkommen ein lohnenswertes Ziel als zweites Standbein. 

 

Die meisten Anleger oder Online-Business-Menschen streben dabei an, später einmal ihren gesamten Lebensunterhalt aus diesem passiven Einkommen bestreiten zu können, d.h. nicht mehr arbeiten zu müssen. Möglich ist das irgendwann vllt schon, aber im Prinzip würde ich dann zB trotzdem immer etwas arbeiten und mitnichten einfach auf der faulen Haut liegen.

 

ETFs mit Dividendenfokus bringen uns zum Beispiel einige Prozent an Kapital pro Jahr ein; bei P2P-Krediten ist es deutlich mehr, aber um etwa das Äquivalent eines Monatseinkommens durch Arbeit zu erreichen, brauchen wir dennoch sehr hohe Summen. 

Sehen wir es mit der Definition von “passives Einkommen” hingegen nicht ganz so eng und nutzen auch unsere Einkommensströme aus T-Shirt-Verkauf und Co. können wir das Ziel von der finanziellen Unabhängigkeit vom Arbeitgeber schon deutlich schneller erreichen.

 

Ist ein passives Einkommen so gut wie sein Ruf?

Sollte man nun auf passives Einkommen setzen und diese Strategie verfolgen? Diese Frage kannst nur du selbst beantworten. Ich sage für mich ganz klar: Ja! Passives Einkommen hat für mich nämlich vor allem den Vorteil des unabhängig-machens von nur einer aktiven Einkommensquelle.

 

Ich bemerke dies immer wieder bei Fällen, in denen ich eine einmalige Vergütung erhalte - zum Beispiel, wenn ich meine Dienste als Freelancer anbiete. Die Bezahlung erfolgt logischerweise in einem Block - und das ist für mich nicht so sehr interessant!

 

Hier kann man mich, selbst mit höherer Entlohnung, sagen wir mal 200 €, nicht wirklich locken. Würde die Bezahlung hingegen in Form eines passiven Einkommens erfolgen, also zum Beispiel 20 € pro Monat, dafür dauerhaft, wäre ich sofort dabei! 

 

Der Cashflow aus dem passiven Einkommen motiviert mich viel stärker - sowohl aus finanzieller Sicht, weil ich den Aufbau solcher dauerhafter Verdienstquellen für extrem nützlich halte, als auch persönlich, da mir diese Form des Geldverdienens einfach sehr gut gefällt und man trotzdem natürlich noch täglich arbeitet, aber man MUSS es nicht zwingend tun und ist weniger abhängig. 

 

Meine Empfehlung für passives Einkommen

Zum Thema Investieren in P2P-Kredite und Crowdinvesting findest du einige Artikel in hier auf dem Blog in der Unterkategorie Investieren. Schau dort einfach mal rein um mehr darüber zu erfahren, was P2P-Kredite sind und wieso ich in diese investiere! Einen Grundlagenartikel findest du auch direkt hier. Dort gebe ich auch Infos über die verschiedenen P2P-Plattformen die ich nutze.  

Darüber hinaus lege ich euch neben meinen eigenen Blogartikeln diese* sehr sehr informative Lektüre an's Herz! Wirklich ein sehr hilfreiches Buch. 

 

Mintos - Nutzt du diesen* Registrierungslink, hat das auch Vorteile für dich: Du erhältst  0,5% von der Investitionssumme, die du in den ersten 90 Tagen nach Registrierung tätigst. Ich selbst bin seit Dezember 2016 bei Mintos dabei und investiere seitdem fleißig in zahlreiche 10€-Kredite ;)

 

Estateguru - Hier* kommst du direkt zur Registrierung bei Estateguru - einer Immobilien-Crowdinvesting-Plattform die ich seit einigen Monaten erfolgreich nutze. Auch hier hast du einen Vorteil, wenn du diesen Link benutzt: Du (und auch ich) erhältst 0,5% der Summe, die du in den ersten 3 Monaten nach Registrierung investierst von Estateguru als Bonus gutgeschrieben. 

 

Peerberry - Peerberry läuft bei mir wie ein schweizer Uhrwerk. Seit ich dort investiere ist mein Geld immer voll investiert und ich kann bislang nichts negatives berichten. Hier* kommst du zur Registrierung bei Peerberry und kannst dir über meinen Link bei einer Investitionssumme von 500 € ganze 10€ Startguthaben sichern, bei 1.000 € Invest sogar 20€

 

Bondora - Hier* kommst du zur Registrierung bei Bondora - einer Plattform, bei der ich ebenfalls schon seit Dezember 2016 aktiv bin und bei der du schon ab 5 € in einzelne Kredite investieren kannst. Und auch dort gibt es für dich einen Vorteil, wenn du dich über meinen Link registrierst: Bondora schreibt dir eine Gutschrift von 5 € auf dein Investorenkonto gut.  

 

Vianvest - Hier* kommst du zur Registrierung bei Viainvest und sicherst dir über meinen Link 15€ Startguthaben - bei dieser Plattform bin ich erst seit Ende 2017 aktiv. Der Auto-Investor tut seitdem zuverlässig seine Dienste und mein Geld wird immer wieder in neue Kredite investiert. Bin deshalb auch dort bislang sehr zufrieden. 

 

Lenndy - Bei Lenndy bin ich erst seit kurzem investiert. Der Grund warum ich diese Plattform mit hinzu genommen habe ist, dass dort die Möglichkeit vorhanden ist, in Unternehmenskredite und Hypothekendarlehen zu investieren, was etwas Abwechslung zu den Konsumkrediten von Mintos & Co. liefern, womit ich in dieser Hinsicht breiter diversifiziert bin. Auch bei Lenndy springt für dich etwas heraus: Registrierst du dich über meinen Link, erhältst du 10 € Guthaben wenn du mindestens 100 € investierst.  Hier* kommst du zur Registrierung. 

 

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Meine zweite Krypto-Lending Plattform ist Bitwala. Dort habe ich kürzlich für etwa 700 € Bitcoin gekauft und habe diese im Lending zu einer Verzinsung von aktuell 4,51 %. Ich profitiere also nicht nur von Kursanstiegen des Bitcoin, sondern erhalte zusätzlich noch einen Cashflow :)

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