Einen Ghostwriter für dein Buch finden & ein Pseudonym kreieren

In einem anderen Unterkapitel bin ich bereits darauf eingegangen, zu welchen Preisen gute Ghostwriter zu finden sind und warum die Ghostwriter die Bücher nicht einfach selber veröffentlichen, sondern einfach nur gegen entsprechende Bezahlung den Rohtext liefern und die Nutzungsrechte abtreten (zumindest meine Vermutung dazu).

 

Nun möchte ich kurz darauf eingehen, wo man überhaupt Ghostwriter findet und wie du bei der Kommunikation mit selbigen vorgehen kannst. 

 

Wenn du die Texte selber recherchierst und schreibst, sparst du dir natürlich die Kosten und brauchst das Thema “Ghostwriter” gar nicht weiter zu beachten. Aber bedenke, dass auch der Veröffentlichungsprozess mit Keywordrecherche, Klappentexten, Covererstellung, Einstellung bei Amazon etc. durchaus etwas was an Zeit und Arbeit kostet. Wenn du dann auch noch die Texte komplett selbst verfasst, wirst du kaum nebenberuflich jeden Monat ein Buch herausbringen können, was jedoch grob das Ziel sein sollte. 

 

Ghostwriter findest du (so habe ich auch meine gefunden) zum Beispiel über:

  • KDP / Selfpublishing Facebook-Gruppen
  • Upwork
  • Content.de*
  • machdudas.de
  • Textbroker

Oder du suchst gar nicht erst, sondern nutzt direkt meinen bevorzugten Kontakt --> Ich habe bereits einige Ghostwriter getestet und bin mit den Texten von wirschreibendeinbuch.de bisher am zufriedensten gewesen! Und hier ein besonderes Angebot: Wenn du wirschreibendeinbuch.de kontaktierst, gibt unbedingt meinen Empfehlungscode CK73A an, dann erhältst du und ich 1.000 Gratis Bonuswörter für dein nächstes Buch! Das entspricht bei den aktuellen Preisen 27,9 €, die du sozusagen in Form von Gratiswörtern geschenkt bekommst.

 

Wie auch bei der Suche nach guten Designern für das T-Shirt-Business, die ich hier bereits näher beschrieben habe, muss ansonsten zunächst eine Art Casting erfolgen, das heißt du musst mit verschiedenen Ghostwritern kommunizieren, dir Textproben liefern lassen, Preise abfragen und dann 2-3 Themen, die du vorher recherchiert hast, schreiben lassen. Es kann also durchaus sein, dass du anfangs für Texte bezahlst, mit denen du eher nicht so zufrieden bist, bis du dann einen Ghostwriter gefunden hast, mit dem die Zusammenarbeit passt und der gute Texte liefert (gut recherchiert, gute Rechtschreibung, akzeptabler Preis etc.). 

 

Diesen Prozess habe ich auch durchlaufen und habe aktuell 2-3 Ghostwriter an der Hand, die wirklich gute Arbeit zu akzeptablen Preisen liefern. Den "Castingprozess" kannst du dir schon mal sparen, wenn du meinen o.g. Kontakt (wirschreibendeinbuch.de) anschreibst und meinen Empfehlungscode nennst.

 

Natürlich ist es wichtig, dass der Ghostwriter auch keine Texte wild aus dem Internet oder aus Büchern zusammenkopiert! Prüfen kannst du das hinterher auf plagscan.com, wo du für wenige Euro (5-10 Euro, je nach Länge des Textes) den Text auf Plagiate prüfen kannst. wirschreibendeinbuch.de macht den Scan sogar selbst und liefert mir das Ergebnis.

 

Den Text solltest du dann noch für das eBook und Taschenbuchformat formatieren und lektorieren, denn ein paar Fehler sind immer dabei. Natürlich kannst du auch einzelne Kapitel noch ausschmücken oder ergänzen. Leider finden sich immer wieder eBooks von Selfpublishern auf Amazon, in denen haarsträubende Rechtschreibfehler oder falscher Satzbau vorhanden ist. Daher investiere bitte die Zeit in ein Lektorat oder beauftrage dies, sonst hagelt es schon bald negative Rezensionen und somit schadest du dir langfristig selbst. Vorab kannst du dem Ghostwriter eine Gliederung mitliefern, welche Punkte abgehandelt werden sollen, oder du lässt ihm erst einmal freien Raum und passt dann die von ihm gelieferte Gliederung noch an.

 

Als nächstes wird die Frage auftauchen, unter welchem Namen du das Buch veröffentlichen möchtest. Schließlich muss ein Autor auf dem Cover und auch auf Amazon erscheinen. Natürlich kannst du, gerade bei selbst geschriebenen Büchern über Themen, mit denen du dich identifizieren kannst, deinen eigenen Namen benutzen - da spricht nix dagegen. Oftmals bietet es sich jedoch an, ein Pseudonym zu verwenden. Das ist durchaus erlaubt. Du kannst dann sogar in der Amazon Author Central weitere Infos zum Autor hinterlegen, wobei du deinem Pseudonym natürlich keine Doktortitel oder andere Titel andichten solltest. 

 

Bei der Suche nach einem Pseudonym eignet sich zum Beispiel dieses Tool von ebookboss.de. Dort kannst du neben dem gewünschten Geschlecht sogar angeben, aus welchem Jahrzehnt der Name stammen soll und es wird direkt gegoogelt, ob der Name bereits oft in Google auftaucht. Teilweise tauchen dann sehr skurrile und lustige Namen auf. Suche dir einfach einen passenden für dein Thema und Buch aus.

Pseudonym Generator Namensgenerator
Namensgenerator - Quelle: ebookboss.de

Generell solltest du dir dann noch offiziell die Nutzungsrechte für den Text vom Ghostwriter abtreten lassen. Es bietet sich an, dazu einen kleinen Vertrag aufzusetzen. Zumindest sollte jedoch beispielsweise in der Rechnung, die dir der Ghostwriter stellt, vermerkt sein, dass die Nutzungsrechte mit Bezahlung auf dich übergehen. Konkrete weitere Auskünfte kann ich an dieser Stelle dazu nicht geben, da ich keine rechtliche Beratung geben kann und möchte. 

 

So viel zum Thema Ghostwriter finden! :)

 


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