Das Mindset im T-Shirt Business

Wichtig zu wissen ist, dass wer auf schnelles Geld aus ist, beim T-Shirt-Business meiner Erfahrung nach fehl am Platz ist. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass sich alle deine Designs verkaufen. Bei MBA sind es bei mir gerade mal 15 % aller Designs, die Sales generiert haben. Es kann also anfangs durchaus frustrierend sein. Man lädt ein Design nach dem anderen hoch, recherchiert Keywords und erstellt Titel, Tags etc. und die Einnahmen liegen bei 0 €… Das kann durchaus passieren. Erst ab 100 Designs aufwärts geht es los mit regelmäßigen Verkäufen. Diejenigen, die wirklich hohe vierstellige Einnahmen im Monat erzielen, haben meist um die 10.000 Designs online! Dafür hast du natürlich relativ geringe Ausgaben, insbesondere wenn du selbst designst bzw. zeichnest.

 

Wenn du die Nischenrecherche ordentlich machst, kannst du natürlich auch mit wenigen Designs erfolgreich sein, aber das schaffen viele nicht. Wichtig ist es also am Ball zu bleiben, einfach weiterzumachen und nicht so sehr auf die Verkäufe zu achten. Gerade bei MBA geht es erst ab T500 langsam so richtig los und da musst du dich erst einmal hinarbeiten. Es kann also gerade am Anfang sehr zäh sein - zahlt sich dann aber nach einigen Monaten aus. Zudem hast du dafür den Vorteil, dass du mit relativ schmalem Budget starten kannst. Setze dir klare Ziele wie z.B. “ich werde nicht weniger als 30 Designs pro Woche hochladen!”. Dadurch arbeitest du dich etappenweise Schritt für Schritt voran. Denke im Shirt Business unbedingt langfristig und erwarte in den ersten Wochen und Monaten nicht viel, dann kannst du langfristig erfolgreich sein. 30-50 Designs pro Woche auf allen Plattformen hochzuladen, ist nebenberuflich durchaus machbar. Und wenn du dann hochrechnest, wo du in einem Jahr stehst, dann ist das doch schon ganz ordentlich. 

 

Ganz wichtig ist (wie in anderen Business-Sparten auch), sich auf die gewinnbringenden Maßnahmen zu fokussieren. Denke anfangs nicht an Facebook Werbung, einen eigenen Shop/Website oder den Aufbau einer Marke - damit zäumst du das Pferd nur von hinten auf! Was bringt dich konkret weiter? Nischenrecherche, Keywordrecherche und das Hochladen von Designs. Punkt. Mache dir das immer wieder klar. Gleiches gilt im Übrigen auch für das Kindle-Business, nur dass es dabei um Bücher anstatt um Shirt Designs geht. Das kann anfangs relativ eintönig sein, aber um hier nochmal zwei neunmalkluge Zitate anzuführen (die aber absolut zutreffend sind): Aller Anfang ist schwer & der stete Tropfen höhlt den Stein.  ;-) 

 

Später kannst du natürlich einiges outsourcen, von der Keywordrecherche über die Erstellung der Listings bis hin zum Uploadprozess. Doch gerade am Anfang halte ich es für sehr wichtig, alle Schritte selber durchzuführen, um die Prozesse und die relevanten Aspekte kennenzulernen und halbwegs fit darin zu werden. Schließlich kannst du sonst auch gar nicht beurteilen, ob der Freelancer, der das alles für dich erledigt, gute Arbeit leistet.

 

Bei mir persönlich hat es ein Jahr gedauert, bis ich dreistellige Einnahmen im mittleren Bereich pro Monat durch das T-Shirt-Business erzielen konnte. Ich habe nebenbei allerdings auch andere Projekte betrieben, also geht das grundsätzlich auch schneller. Man muss allerdings auch sagen, dass MBA die wertvollste und lukrativste Plattform ist und ich das Glück hatte, dass meine Bewerbung dort angenommen wurde. Wenn du bei MBA abgelehnt wirst, gestaltet sich alles noch etwas zäher…