Wie gestalte ich die Produktbeschreibung?

Es ist von großer Wichtigkeit, dass du in den Titeln, Tags etc die wichtigsten Keywords für dein Design unterbringst, aber auch auf unnötige Keywords verzichtest. Denn du kannst noch so tolle Designs und Sprüche auf den Marktplätzen haben - wenn diese nicht vom Kunden gefunden werden, wirst du kaum etwas verkaufen. Relevante, zielgenaue Keywords unterzubringen, ist folglich einer der wichtigsten Schritte neben der Nischenrecherche.  

 

Spreadshirt, RedBubble und Shirtee unterscheiden sich dahingehend etwas von MBA, weil du bei ersteren Titel, Tags und eine Produktbeschreibung erstellen musst, bei MBA  jedoch Titel, Bullet Points, Brand und eine Produktbeschreibung. Das heißt bei MBA gibt es keine Tags (einzelne Keywords), sondern zwei beschreibende Bullet Points sowie einen Markennamen, den du eingeben musst.

 

 

Generell sollten die wichtigsten Keywords in Titel, Tags, Bullet Points, Brand untergebracht werden.

Die Produktbeschreibung dient eher zur besseren Auffindbarkeit bei Google. 

Bei MBA sollten keine Produktbezeichnungen mehr im Listing auftauchen, da Amazon dies automatisch ergänzt. Also anders als im Screenshot oben sollte man nicht mehr "shirt", "t-shirt", "hoodie", "pullover" etc eintragen.

 

Wichtig ist auch, dass du keine Keywords einbaust, die nicht 100%ig zu deinem Design passen. Wenn du beispielsweise ein Design mit einem klavierspielenden Dackel hast, dann bauen viele Leute neben den durchaus relevanten Keywords “Hund”, “Hündchen”, “Dackel”, “Klavier”, “Piano” etc. auch Keywords von anderen Haustieren wie “Katze”, “Kätzchen” oder “Gitarre” ein. Dies ist irreführend und wird mit einem schlechteren Ranking in den Suchergebnisse bestraft, weil der Algorithmus merkt, dass Leute die dann nach “Katze tshirt” suchen, dein Design angezeigt bekommen (da du ja das Keyword “Katze” verwendet hast), aber dann eben höchstwahrscheinlich ein Shirt mit einer Katze kaufen anstatt deins mit dem klavierspielenden Dackel. Dein Design ist also ganz einfach nicht relevant für den Suchbegriff “Katze”. 

 

Die Kunst besteht auch darin, die Keywords halbwegs ansprechend auszuformulieren, also einen pfiffigen, ansprechenden Text zu kreieren, der die wichtigsten Keywords enthält. Der Kollege aus dem obigen Screenshot, hat dabei meiner Meinung nach nicht allzu gute Arbeit geleistet, da das Ganze sehr zusammengewürfelt ausschaut. In meinem bald erscheinenden Kurs gehe ich genauer darauf ein, wie ein gute Listing ausschauen sollte.

 

Aber wie findet man nun die relevanten Keywords heraus? Dazu gibt es viele Möglichkeiten. Helfen können dir sehr gute, allerdings kostenpflichtige Tools wie das Keywordtool von JungleScout* . Aber auch kostenfreie Tools wie der Productor (Plug-in für Chrome) können dir bereits ganz gute Keywords liefern. Oder du schaust dir einfach die Konkurrenz die gut verkauft an und suchst dir dort Keywords heraus. Mit dem Productor kannst du beispielsweise ähnliche Designs mit einem guten Bestsellerrang schnell identifizieren und dir die Keywords näher anschauen. Zusätzlich würde ich immer nach Synonymen googlen sowie nach Begriffen, die zu dem jeweiligen Thema/Hobby passen. Ich google also zum beispiel nach "Aikido synonyms" und "Aikido terminology", wenn ich typische Begriffe aus dem Aikido suche, die ich gern in meinem Listing verbauen möchte.

  

Eine Maßnahme, die neben einer ordentlichen Keywordrecherche und gut strukturiertem Listing ebenfalls die Verkäufe ankurbeln kann, sind Werbeanzeigen. Insbesondere die Werbeanzeigen auf Amazon können die Verkäufe und somit das Ranking erheblich pushen. Solange die Werbekosten nicht erheblich die Margen überschreiten, der ACOS also im Rahmen bleibt, stellen diese ein sehr effektives und profitables Mittel dar. In meinem Kurs werde ich detailliert auf die zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten und Werbestrategien, die bei mir gut gefruchtet haben, eingehen.

 

Generell ist oft ein Irrglaube, dass man mit den Verkäufen durch Werbeanzeigen Gewinne machen will. Das Ziel sollte vielmehr sein, maximal viel für die Werbeanzeigen auszugeben und gleichzeitig gerade noch break even zu fahren, also dass die eingenommenen Tantiemen durch die Werbeverkäufe genau den Ausgaben für die Werbung entsprechen und man somit weder Gewinn noch Verlust beim Verkauf macht. Wenn deine Werbekosten gering sind und du mit den Verkäufen über Werbeanzeigen noch Gewinne machst, ist  das natürlich umso schöner. Aber das vornehmliche Ziel ist es, generell durch die Werbung für mehr Sales und Sichtbarkeit zu sorgen, weil dadurch dann eben auch die organischen Sales steigen.

 

Ein Beispiel: Dein T-Shirt kostet bei MBA 19,99 $, was dir etwa 4,5 $ Tantiemen einbringt. Dein Gewinn gemessen am Umsatz ist also 4,5 / 19,99 = 0,225, also 22,5 %. Wenn deine durchschnittlichen Werbekosten bis ein Sale eintritt also 4,5 $ betragen, bist du mit dem Verkauf abzüglich Werbekosten genau break even. Der ACOS (Average Cost On Sale) beträgt dann also ebenso wie dein Gewinnanteil 22,5 %. Liegt er darüber, machst du mit den Verkäufe über die Werbeanzeigen Verluste, liegt er darunter, machst du sogar noch kleine Gewinne. Der ACOS ist somit ein immens wichtiger Wert und wird dir auf Amazon Advertise für jede Werbeanzeige praktischerweise angezeigt.


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