Befriedigung durch Instant Gratification? | Lifestyle-Inflation und minimalistisch leben

Mit steigenden finanziellen Möglichkeiten nehmen auch die Kosten schlagartig zu - Lifestyle Inflation ist ein bekanntes Phänomen. Wie dieses Problem mit einem minimalistischen Lebensstandard und der Höhe deines Einkommens zusammenpasst, will ich heute erklären. 

Erstes Gehalt und Lifestyle Inflation

Wir alle haben es schon selbst oder im Bekanntenkreis erlebt: Mit dem ersten Gehalt und den vielen Möglichkeiten, die damit einhergehen, steigen plötzlich auch unsere laufenden Kosten explosionsartig an. 

 

Das ist nicht verwunderlich, denn während wir im Studium oder der Ausbildung noch gespart haben, wo es nur geht, können wir uns jetzt endlich (teilweise) das leisten, wonach uns der Sinn steht. Steigende Ausgaben sind dabei die logische Konsequenz. 

 

Je nachdem, wie deine persönlichen Ziele aussehen, muss diese Lifestyle Inflation auch nichts negatives sein. Leg’ dir eine größere Wohnung zu, iss öfter mal im Restaurant, kaufe deine Klamotten in Designerläden… ist deine finanzielle Unabhängigkeit eher sekundär, solltest du dein Geld genießen!

 

Möchtest du hingegen dem täglichen Hamsterrad einmal entkommen, echten Reichtum oder wenigstens finanzielle Sicherheit, Altersvorsorge usw. erreichen, musst du diesen steigenden Kosten natürlich so gut es geht ausweichen. 

Wie viel ist zu viel?

Ich bin kein Fan davon, wie ein Einsiedler absolut minimalistisch zu leben und jeden Cent zu investieren - das habe ich an anderer Stelle in diesem Blog bereits mehrfach deutlich gemacht. Im Zweifel finde ich es wichtiger, an der Einkommensseite zu schrauben. 

 

Denn dein Einsparungspotenzial ist begrenzt, wohingegen dein Verdienstpotenzial theoretisch unendlich groß sein kann. Gleichzeitig stellt sich jedoch die Frage, ob die zusätzlichen, Lifestyle Inflation-bedingten Ausgaben wirklich nötig sind. 

 

Die Antwort hierauf kann nur jeder für sich selbst finden. Um dir dabei zu helfen, möchte ich aber folgenden Denkanstoß liefern: 

 

Wenn du zurück an deine Studien- oder Ausbildungszeit denkst und sie halbwegs objektiv - also weder romantisch verklärt noch übertrieben dramatisiert - siehst, was hat dir damals wirklich gefehlt?

 

Oder umgekehrt: von all den Dingen, die du seit deinem Start ins Berufsleben gewonnen hast - auf welche könntest du heute keinesfalls mehr verzichten? Und bei welchen neuen Annehmlichkeiten würde es dir zumindest schwerfallen, ohne sie auszukommen?

 

Echtes Bedürfnis vs. Instant Gratification

Eine Lifestyle Inflation so gut es geht zu vermeiden bringt dir ein höheres zur Verfügung stehendes Einkommen, welches sich über Investments wiederum langfristig lohnt - Das ist kein Geheimnis! 

In den Fällen, in denen sich eine solche Kostenzunahme (scheinbar) nicht vermeiden lässt, ist jedoch ein genauer Blick auf den Sachverhalt vonnöten: Ist diese Ausgabe wirklich unumgänglich oder gebe ich hier gerade Geld aus, um eine Lücke in mir zu füllen?

 

Es gibt reichlich Beispiele für ersteren Fall: In deinem neuen Job wird erwartet, dass du jeden Tag in Anzug und Krawatte im Büro erscheinst. Klar, dass deine Ausgaben für Klamotten nach oben gehen und auch die Reinigung regelmäßige Kosten verursacht. 

 

Diese Art der Lifestyle Inflation lässt sich nicht vermeiden - zumindest nicht, wenn du den neuen, hoffentlich hochbezahlten Job wirklich haben willst. Aber, machen wir uns nichts vor: die wenigsten Ausgaben fallen wirklich in diese Kategorie. 

 

Meistens ist es doch schlichtweg “Instant Gratification”, die uns in die Arme des Konsums treibt. Wir kaufen ein dickes Auto, weil unser Ego den Boost dringend braucht und die neue Playstation, weil wir ohne Technologie nichts mit uns anzufangen wissen. 

 

Derartige Ausgaben zu vermeiden, oder zumindest auf ein akzeptables Maß zu begrenzen, ist eines der Grundrezepte für das Erreichen von finanzieller Freiheit. Denn das gesparte Geld wird der Grundstein deines späteren Vermögens. Halbwegs solide investiert hilft dir dieser frühe Start, Zinseszins-Effekte zu nutzen und es schneller weiter zu bringen. 

 

Das bessere Investment

Wenn Instant Gratification gegen Vernunft und Besonnenheit zur Wahl stehen, greifen die meisten Menschen zur schnellen Befriedigung. Dass sie dies am Erreichen langfristiger, echter Zufriedenheit hindert, ist bekannt - unsere Natur macht es uns aber nicht leicht, hier sinnvoll zu handeln. 

 

Durch das Vermeiden von Lifestyle Inflation können wir genau diesen Zustand von Zufriedenheit erreichen, zu dem wir mittels Instant Gratification niemals kommen würden. Mit dem eingesparten Kapital starten wir unser eigenes Business, verdienen nebenher und bauen unser Einkommen immer weiter aus. 

 

Wir können unser Geschäft schnell skalieren, später sogar komplett selbstständig werden und unser Vermögen durch Investments in Aktien, P2P-Kredite und Co. vergrößern. Die finanzielle Unabhängigkeit lässt nicht lange auf sich warten. 

 

Werkzeuge, um diese Falle zu vermeiden

Nicht unnötig zu konsumieren ist einfacher gesagt, als getan. Wir alle sind in einer kapitalistischen Gesellschaft aufgewachsen, die uns beigebracht hat, dass Kaufen, neue Produkte und immer mehr zu besitzen die einzigen Wege zum Glück sind. 

 

Auch, wenn wir auf einer logischen Ebene längst wissen, dass nichts davon der Wahrheit entspricht, sind wir unterbewusst dennoch darauf getrimmt, zu konsumieren. Aus diesem emotionalen Muster auszubrechen ist keine leichte Aufgabe. 

 

Leider habe auch ich keine magische Lösung gefunden, um mich mit weniger zufriedenzugeben. Zumindest keine die für jedermann passt. Aber einen Ansatz, der mir sehr dabei geholfen hat, kann ich trotzdem anbieten: 

 

Das ist schlichte Selbstreflexion. Sich selbst die Frage zu stellen, ob einen das Produkt, das man gerade ins Auge gefasst hat, wirklich glücklich macht, oder nur dazu dient, eine Lücke in uns zu füllen, kann oft schon ausreichen. 

 

 

Besser als Instant Gratification: Meine Empfehlungen

Wenn du neben dem Verzicht auf unnötigen Konsum auch darauf auf bist, dir stattdessen lieber nebenberuflich etwas eigenes aufzubauen und deine Einkommensschraube mittelfristig nach oben zu drehen, dann habe ich noch eine Empfehlung für dich.

 

Zunächst einmal möchte ich mein eigenes Webinar zum Selfpublishing empfehlen, in dem ich dir genau erkläre, was es mit dem Kindle Business (Veröffentlichen von ebooks, Taschenbüchern und Hörbüchern über Amazon) auf sich hat und Schritt  für Schritt erkläre, wie du damit starten kannst. Hier kommst du zum gratis Webinar. 

 

Dabei handelt es sich um eine der - meiner Meinung nach besten - Methoden, um Online Geld zu verdienen. 

 

Du suchst einen Ghostwriter für dein eBook? Ich habe bereits einige Ghostwriter getestet und bin mit den Texten von wirschreibendeinbuch.de bisher am zufriedensten gewesen! Nicht nur die Texte, auch der Service (z.B. kostenfreie Plagiatsprüfung) ist hier top! Und hier ein besonderes Angebot: Wenn du wirschreibendeinbuch.de kontaktierst, gibt unbedingt meinen Empfehlungscode CK73A an, dann erhältst du und ich 1.000 Gratis Bonuswörter für dein nächstes Buch! Das entspricht bei den aktuellen Preisen 25 €, die du sozusagen in Form von Gratiswörtern geschenkt bekommst.

 

Ansonsten findest du Ghostwriter für dein Selfpublishing eBook bzw. Taschenbuch auch auf content.de. Zur Registrierung kommst du hier*.

 

Auch macht es immer Sinn, einen Teil des durch Verzicht auf unnötigen Konsum gesparte Geld langfristig und breit gestreut zu investieren, um selbst privat vorzusorgen:

 

Consorsbank - Bei der Consorsbank habe ich einige Sparpläne laufen. Die große Auswahl an sparplanfähigen Aktien macht diese Direktbank für mich zu einem Muss! Zusammen mit der comdirect finde ich alles an sparplanfähigen Aktien, was ich brauche. Wenn du über diesen* Link ein Depot eröffnest und einen Aktiensparplan einrichtest, erhältst du 20 € Startguthaben geschenkt!

 


* Transparenzhinweis: Bei den mit einem * gekennzeichneten Links handelt es sich um Empfehlungslinks (Affiliate-Links). Das heißt bei Registrierung / Kauf des Produktes über den Link erhalte ich (und in einigen Fällen auch du) einen Bonus bzw. eine kleine Provision. Ich empfehle nur Produkte, die ich selbst nutze und für gut empfinde. Für dich entstehen natürlich keinerlei Mehrkosten

Kommentar schreiben

Kommentare: 0