Slots füllen ohne Research bei Merch by Amazon | T-Shirt Business

Der Rubel rollt aktuell im Online Business - und insbesondere auch bei mir im T-Shirt Business (und hier insbesondere bei Merch by Amazon). Der Grund ist klar: Es ist Q4 und Weihnachten steht vor der Tür! Wobei die Shopping Tour in Sachen T-Shirt Business bei den Leuten schon in wenigen Tagen ihr Ende finden wird, denn beim T-Shirt Business handelt es sich ja um Print on Demand, das heißt die Lieferzeiten sind bei Bestellung nicht ganz so schnell wie bei anderen Artikeln auf Amazon, da das Shirt erst mit den von uns zur Verfügung gestellten Designs bedruckt und erst dann an den Kunden versendet wird. Folglich ist meist schon etwa 10 Tage vor Weihnachten Schluss mit den vielen Sales, da die Produkte sonst nicht mehr rechtzeitig zu Weihnachten ankommen würden. Ich selbst feiere Weihnachten zwar nicht mehr, da ich aktuell die Bibel studiere und es sich bei Weihnachten um ein götzendienerisches Fest handelt, das ich nicht mehr unterstützen möchte - aber das ist ein anderes Thema ;-) Und doch freue ich mich natürlich über die steigenden Verkaufszahlen seit etwa Anfang November.

Merch by Amazon Research

Ich bin auch etwa Mitte Oktober bei MBA von T4000 auf T6000 aufgestiegen, hatte dann also 2000 neue Slots frei, die ich mit neuen Designs füllen konnte - gerade rechtzeitig vor dem Weihnachtsgeschäft, was mich natürlich sehr gefreut hat. Mittlerweile habe ich sogar auch schon die Verkaufszahlen für das nächste Tier Up auf T8000 voll - mal schauen, wann das Tier Up dann tatsächlich kommt.

 

Nun aber zum eigentlichen Thema dieses Beitrags. Oben habe ich geschrieben “... 2000 neue Slots frei, die ich mit neuen Designs füllen konnte…”. Doch müssen es tatsächlich immer neue Designs und Nischen sein, mit denen man seine Slots bei MBA füllen kann? 

 

Ich selbst nutze bei neuen Slots mittlerweile folgende Vorgehensweise: Nur etwa 50% fülle ich mit wirklich neuen Designs aus neuen Nischen, die ich zunächst zB mittels Helium 10* recherchiere, dann meinen Designer, den ich auf onlinejobs.ph* gefunden habe, beauftrage und letztlich die Designs dann auf verschiedenen Produkten (T-Shirt, Tank Top, Hoodie, Popsocket, Sweatshirt etc.) bei MBA hochlade. Bei den restlichen 50% freien Slots gehe ich jedoch mittlerweile anders vor (ganz ohne Research), wodurch ich eine Menge Arbeitszeit (Research und Uploadprozess) und Geld spare. Das Zauberwort heißt: Skalieren bzw. auch sich selbst kopieren.

 

Und zwar nutze ich das kostenlose Chrome Plug-In “Productor by Merch by Amazon”, welches du dir für MBA unbedingt installieren solltest. Mit dem Productor kann man dann bei MBA unter “Productor Manage” ganz einfach alle seine Produkte filtern. Hier stelle ich z.B. ein, dass mir nur Produkte angezeigt werden, die schon (beispielsweise) mindestens 5 Sales haben, die sich also schon ein paar Mal verkauft haben. Und dann schaue ich mir diese Designs an und überlege mir Abwandlungen. Folgende Möglichkeiten bieten sich dabei an:

  1. Schrift invertieren (schwarz/weiß)
  2. Vintage/Retro Look
  3. Designvarianten (ähnliche Abbildungen mit gleichem Inhalt)
  4. Alternative Hobbies

Ein konkretes Beispiel dazu: Sagen wir du hast ein Design mit einem Hund, der eine Hantel stemmt und dem Spruch “Lifting & Dogs is all I need”, also ein witziges Design für jeden der Hunde mag und auch Krafttraining. Und dieses hat sich schon einige Male verkauft. Dann könntest du z.B. wie folgt vorgehen:

 

1. Wenn der Spruch bzw. die Schrift bisher weiß ist (also für dunkle Shirt Farben optimiert ist) dann invertierst du einfach nur die Schrift in schwarz, oder machst sie blau oder rot oder was auch immer und lädst das Design dann nochmal auf hellen Shirtfarben hoch.

 

2. Du legst einen Vintage / Knitterlook über das Design (geht z.B. auch mit dem Productor) und lädst das Design dann entsprechend hoch (hier evtl auch wieder einmal mit schwarzer und einmal mit weißer Schrift)

 

Diese zwei Optionen sind komplett kostenfrei und im Handumdrehen erstellt. Setzt du dies dann für mehrere Designs, die sich schon ein paar Mal verkauft haben um, dann hast du bereits wieder einige neue Slots gefüllt, vor allem wenn du die Designs dann jeweils nicht nur als “Standard Shirt” auf dem US Markt hochlädst, sondern z.B. auch auf dem DE, UK, ES, IT, FR Marktplatz und jeweils auf mehreren Produkten (Shirt, Hoodie, Tank Top etc). Und wenn sich eben das “Ausgangsdesign” schon gut verkauft hat, wieso dann nicht auch diese neuen Varianten davon?

 

3. Du beauftragst deinen Designer, dass er dir nochmal 10 andere Designs mit einem Hund der Hanteln stemmt zeichnet. Dies ist zwar nicht kostenfrei, aber ebenfalls ein No Brainer. Danach belässt du einfach den Spruch auf dem Shirt und tauschst nur das Design aus. So hat der Kunde nochmal mehr Auswahl und kann sich genau den “Hantel stemmenden Hund” aussuchen, den er am witzigsten findet. Auch hier kannst du jeweils wieder die Schrift invertieren und einen Knittereffekt drauflegen (oder auch nicht). Somit erhältst du in kürzester Zeit dutzende neue Designs und wenn du diese dann wieder auf verschiedenen Marktplätzen hochlädst und mehrere Produkte auswählst, hast du gleich wieder mehrere hundert Slots gefüllt. 


4. Du überlegst dir andere Tiere oder Sprüche, die in eine ähnliche Richtung gehen: Beispielsweise anstatt einem Hantel stemmenden Hund einen Hasen der Hanteln stemmt oder eine Katze oder einen Vogel etc… Ebenso kannst du dir einen anderen Spruch überlegen, also anstatt “Lifting & Dogs/Cats/Birds is all I need” zum Beispiel “I love Lifting and my Dog/Cat/Bird”... (sehr unoriginelles Beispiel, aber du verstehst was ich meine :) Auch hier kannst du dann wieder die Schriftfarbe oder Art ändern, Knittereffekte drauf legen, verschiedene Grafiken zeichnen lassen etc. Andersrum kannst du natürlich auch den Hund belassen, aber andere Hobbies nutzen, beispielsweise anstatt Krafttraining das Ganze auf Rollschuhfahren, Skifahren, Tennis oder andere Sportarten ummünzen. Die Möglichkeiten sind hier sehr vielfältig...

 

Das Ganze eignet sich natürlich nur für diejenigen, die schon in etwas höheren Tier Leveln sind, weil du erst dann so viele Verkäufe hast, dass du leicht erkennst, was sich lohnt und einfach mehr gut verkaufende Designs im Portfolio hast. Außerdem würde ich in kleineren Tier Leveln eher erstmal nur auf das Standard Shirt und den US oder DE Markt setzen und eher mehr neue Nischen testen, also ganz normal Research betreiben. Später kann man dann aber wunderbar auch mit den eben genannten Methoden Skalieren. Wie schon erwähnt, ist dann der Aufwand (Research) fast nicht vorhanden und auch die Kosten nicht wirklich hoch. Zudem hast du bei bestehenden Nischen die du hochskalierst den Vorteil, dass du ja schon die ganzen Keywords und das Listing parat hast. Das kannst du dann einfach kopieren und ggf leicht abändern, alles in die Ninja Automation* packen und das Ganze dann automatisiert mit wenigen Klicks auf Amazon (und anderen POD Plattformen wie Spreadshirt & Co.) hochladen. Also, unbedingt die Ninja Automation zulegen :) 

 

Aus Erfahrung kann ich sagen: Das klappt oft recht gut (aber nicht zwangsläufig immer) und ich würde diese Möglichkeiten unbedingt nutzen, allein schon weil es sehr viel Arbeitszeit und Geld spart. Bohre eine Nische oder eine Idee also unbedingt weiter auf, bevor du dich auf neue Nischen und Ideen stürzt.

 

Ich hoffe dieser Beitrag hat dir für dein Shirt Business ein wenig weiter geholfen. Habe das Ganze auch in einem YouTube Video nochmal erklärt, falls du dir das Ganze auch nochmal im Videoformat zu Gemüte führen möchtest:

 

Übrigens habe ich auch eine Schritt für Schritt Anleitung für den Start in das T-Shirt Business erstellt, die du dir hier besorgen kannst. Zudem schaue dir unbedingt mein Buch "Hamsterrad Adieu" näher an, bei dem ich ein ausführliches Kapitel dem T-Shirt Business gewidmet habe! 

 

Vielen Dank für’s Lesen und bis zum nächsten Beitrag

Martin 



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